Archiv der Kategorie 'Termine'

Peter Hacks trifft Mietenstopp

Unverhoffte Unterstützung bekommen die MieterInnen der Stalin-Allee äh.. Frankfurter Allee vom DDR-Chef-Dramatiker Peter Hacks. Am 27. Juni liest Thomas Keck (Mitherausgeber der Gesprächsprotokolle der von Hacks geleiteten Berlinischen Dramaturgie und Nachlassverwalter von Ronald M. Schernikau) im Rahmen des MieterInnenfestes Frankfurter Allee 21/23 aus Gedichten von Peter Hacks.

„Wohnen im Baudenkmal“ verspricht die Werbung, um die frisch sanierten „Stalin-Bauten“ in der Frankfurter Allee wohnungsweise zu verkaufen. Die Verdrängung der alteingesessenen MieterInnen, die teilweise selbst am Bau der Häuser beteiligt waren, gehört ins Konzept. Wir halten diesem Etikettenschwindel die sozialistische Klassik des Berliner Dramatikers Peter Hacks entgegen.
Die Lesung findet im Rahmen des MieterInnen-Festes Frankfurter Allee (21/23) und der Bundesweiten Aktionswoche „Keine Profite mit der Mieter“ statt. (mehr…)

Hoffest Liebig 34

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Infoladen draußen, 9. Mai

Mi, 24.4. Mietestopp-Spaziergang Friedrichshain

24.4.2013 Kiezspaziergang zu Orten von Mieter_innenverdrängung und -widerstand in Friedrichshain
Treffpunkt: 18 Uhr S/U-Bahnhof Frankfurter Allee
Abschluss: 20 Uhr, Boxhagener Platz, Videokundgebung.

Wer mit wachen Augen durch Friedrichshain geht, wird es merken. Die Zahl der Baustellen hat zugenommen. Meistens informieren Hinweisschilder gleich noch, wo sich Interessent_innen von Eigentumswohnungen hinwenden können, wenn sie hier investieren wollen. Menschen mit geringen Einkommen hingegen müssen sich auch in Friedrichshain zunehmend fragen, ob und wie lange sie sich die Wohnung hier noch leisten können. Mittlerweile gibt es vielfältige Formen von Protest und Widerstand. Bewohner_innen informieren sich über ihre Rechte, wehren sich juristisch gegen Eigentümer_innenwillkür, schließen sich zusammen. Doch zwischen den einzelnen Häusern gibt es oft kaum Kontakte und Verbindung. Daher wollen wir mit dem Mieter_innenspaziergang einige Orte und Häuser besuchen, in denen Mieter_innen sich wehren. Ziel ist, sich über die unterschiedlichen Formen von Protest zu informieren, voneinander zu lernen und gemeinsam zu koordinieren. Der Spaziergang endet am Boxhagener Platz. Mit einer Kundgebung, die unter dem Motto „Mieten runter – Löhne rauf“ steht, soll auch für die Aktionen zum 1. Mai mobilisiert werden. Arbeitskreis „Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain“

Sommerkino 2012: Juli bis August immer Dienstags L34

Dienstags-Kino im Hof des Hausprojekts Liebig34. Mit Vokü und politischem Film. Jeden Dienstag vom 3.Juli bis 28. August 2012 ab 21 Uhr. Umsonst und draußen! Präsentiert von Infoladen Daneben, RiceUp-Vokü und Fabulous TuesdayBar.

Heute geht es los mit: „It’s a Free World“ (GB/D/I/SP/P 2007, 96 Min., R.: Ken Loach, engl. mit engl. UT)
Als Angie ihren Job verliert beschließt sie ihre eigene Zeitarbeitsfirma zu gründen. Sie steigt ein ins Geschäft mit legalen und illegalisierten Arbeitskräften aus Osteuropa. Auf Grund ihres Erfolges aber nach wie vor prekären Situation nimmt ihre Ausbeutung immer skrupellosere Formen an.

Das ganze Programm: (mehr…)

21. April: Lärm gegen Lärm im XB

„Lärm gegen Lärm“: Soliparty gegen LImschG und OwiG

Über ein Jahr dauerte ein Ordnungswidrigkeits-Verfahren wegen eines Konzerts im XB das von der Polizei mit Zerstörungswut und Instrumentenbeschlagnahmung beendet wurde. Denn nach den Bullen kam das Umweltamt von Friedrichshain-Kreuzberg, das offensichtlich das Landes-Immissionsschutz-Gesetz als Hebel gegen unliebsame Hausprojekte entdeckt hat: Denn Krach gibt es immer wenn Menschen zusammen kommen.
Lassen wir uns nicht einschüchtern! Konzert und Party gegen Repression.

Mit dabei sind Karl-Heinz Feuermelder und die durchgeknallten Brandstifter_innen (diesmal vollzählig), DJ Testrock (NewWave/Elektro) so wie weitere DJ´s und noch ne Punk-Band aus der Nachbar_innenschaft deren Namen mir grad entfallen ist (sorry). Mehr Infos demnächst hier!

Lena Stöhrfaktor & DJ Noizy Neighbor mussten leider kurzfristig absagen. Das tut ihnen sehr Leid und sie werden ihr Konzert im XB demnächst nachholen.

Außerdem wird es bunte Cocktails und die eine oder andere Überraschung geben!

>>> http://soliparty.blogsport.de

Aktionswoche gegen Schokoladen-Räumung

Schoko Schokoladen verteidigen! – Aktionswoche vom 18. – 25. Februar 2012

Räumungstermine am 22. Februar in Berlin: Seit 2005 versucht Markus Friedrich, Fließenhändler und “Eigentümer” der Ackerstraße 169/170, die Nutzer_innen und Bewohner_innen des Hauses vor die Tür zu setzen – bisher allerdings vergebens. Jedoch scheiterten die letzten Berufungsverfahren gegen Friedrichs Räumungsklagen im Dezember und Januar.
Nun will es Friedrich wissen und kündigt für Mittwoch, den 22. Februar die Räumung an. Akut betroffen sind der Schokoladen und weitere Kultur-Projekte im Erdgeschoss.
Der Schokoladen bietet seit 22 Jahren kostengünstige Kultur- und Konzertangebote, Raum für Soli-Partys und die Möglichkeit vom grauen Alltag abzuschalten. Die Räumung würde das Ende eines der ältesten alternativen Kultur-Projekte in Berlin-Mitte bedeuten. Wir werden das nicht hinnehmen und rufen darum vom 18. bis 25. Februar zu einer Aktionswoche gegen die Räumung auf.

Beteiligt euch an den Aktionen. Unterstützt den Aufruf.
Schokoladen bleibt!

[MATERIAL]
- Flugblatt zur Aktionswoche (Kopiervorlage zum Ausdrucken) PDF

[TERMINE] AKTIONSWOCHE GEGEN DIE RÄUMUNG

Sa. 18. Feb. | “Suprise”-Demo am Nachmittag (Infos folgen)

Unser Tip für den Vormittag: Rassisten-Kundegbung in Berlin stören: 10.00 Uhr, Antonplatz, Weißensee. Infos
Unser Tip für den Abend: 24 Stunden Fest im Schokoladen

Mo. 20. Feb. | Vollversammlung
19.00 Uhr, Schokoladen

Di. 21. Feb. | Demo: Schokoladen verteidigen!
17.30 Uhr, Klub der Republik; U-Bhf. Eberswalder Str.

Mi. 22. Feb. | Schokoladen-Räumung verhindern!
08.00 Uhr, Aktionen im Großraum Torstraße / Rosenthaler Platz.

Wenn Räunung, dann…

…macht Aktionen in eurem Viertel, in eurer Stadt und kommt nach Berlin::

Sa. 25. Feb. | Bundesweite Demo nach der Räumung. Für alternative
Freiräume, gegen den Ausverkauf Berlins!

Adresse des Schokoladen: Ackerstrasse 169, U-Bhf. Rosentahler Platz

Infos: www.schokoladenverteidigen.blogsport.eu

Liebig14: 1 Jahr nach der Räumung

Am Donnerstag, den 2. Februar 2012, jährt sich die rechtswidrige Räumung des alternativen Wohn- und Kulturprojekts Liebig14. Allein die Polizeikosten der Räumung und der darauf folgenden Portestwelle überstiegen den Preis eines geforderten Ersatzobjektes bei weitem. Die Miete im Haus ist nach der Sanierung um das vier- bis fünffache gestiegen. Bei der Neuvermietung wurden Berliner Interessent_innen bewußt ignoriert. Die Hausnummer Liebigstrasse 14 wurde von den Eigentümern Suitbert Beulker und Edwin Thöne ausgelöscht und der ehemalige Zugang verschlossen. Die neuen Bewohner_innen können das Gebäude nur über einen Nebenzugang in der Rigaerstraße 96 betreten. Die Liebig 14 ist zum Symbol des Widerstands gegen steigende Mieten geworden. Zum Jahrestag sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Programm unter http://liebig14.blogsport.de/

Plakat

ProDeutschland provoziert in Friedrichshain

Die Rassisten von Pro Deutschland wollen am Dienstag, den 31. Januar, an der Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße mit einer Kundgebung „Raus aus dem Euro!“ rumprovozieren. Es ist nicht das erste Mal, dass sie damit versuchen berechtigte Kritik an der EU- und Euro-Politik zu benutzen, um die Unzufriedenheit von Menschen mit derzeitigen gesellschaftlichen und sozialen Fehlentwicklungen zu vereinnahmen, für eigene politische Interessen zu instrumentaliseren und zu kanalisieren, um sie dann nationalistisch und rassistisch zu besetzen. Sie kündigen damit an, ihre Pleiten-, Pech- und Pannenserie im Wahlkampf 2011 fortsetzten zu wollen. Als Redner sind wieder einmal: Reinhard Haese (REP), Lars Seidensticker und Manfred Rouhs angekündigt. Beginn soll um 11.00 Uhr sein.

Weitere Termine:
31. Januar, Dienstag: Landsberger Alle Ecke Petersburger Straße (Friedrichshain)
04. Februar, Samstag: Breitscheidplatz (Charlottenburg-Wilmersdorf)
09. Februar, Donnerstag: Leopoldplatz (Mitte)
11. Februar, Samstag: Anton-Saefkow-Platz (Lichtenberg)
18. Februar, Samstag: Antonplatz (Pankow)

Schokoladen Räumungstermin: 22. Februar

schokoladenEin Jahr nach der Räumung der Liebig 14 ist der näxte Freiraum in Berlin auf der Verwertungsliste der raffgierigen Eigentumsgesellschafter. Das Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen in der Ackerstrasse 169 in Berlins prenzliger Mitte steht akut vor einer Räumung ! Termin 22.02.2012 9 Uhr Ortszeit.

Noch nicht einmal eine Woche nach der verlorenen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin erhielt das Projekt ein Schreiben, dass am 22.02.2012 um 9 Uhr der Gerichtsvollzieher vorbeikommen wird, um die Gewerberäume des Projektes zu übernehmen bzw. räumen zu lassen. Damit sind die Schokoladenkneipe, der Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume akut bedroht. Für die noch im Haus verbleibenden Bewohner ist die Lage derzeit noch nicht bedrohlich, da es nicht so einfach ist, diese zu kündigen. Aber was hilft das, wenn sie versuchen, dem Projekt das Herz rauszureißen ?
Obwohl es sich noch um ein schwebendes Verfahren handelt und es wegen einiger Räumlichkeiten Unklarheiten gibt, lässt es sich der Eigentümer Markus Friedrich nicht nehmen, sofort Tatsachen zu schaffen. Zitat TAZ vom 28.01.2012 „Wir reden nur noch über Wochen, nicht mehr über Monate“.
Vor einem Jahr durften wir erleben, wie die Eigentümer der Liebig 14 ihren Willen durchsetzen konnten. Mit 2500 Bullen setzten Sie diese „Interessen“ des Kapitals durch, um 25 Menschen mitten im Winter auf die Straße zu setzen. Die Kosten dieses Einsatzes zusammen mit dem entstandenen Sachschaden in den folgenden Tagen hätten locker gereicht, um den BewohnerInnen ein adäquates Ersatzobjekt zur Verfügung zu stellen, wenn es denn politischer Wille gewesen wäre.
Womit wir mal wieder bei der Politik dieser Stadt und den hilflosen Marionetten genannt PolitikerInnen angelangt sind. Lippenbekenntnisse und leere Zusagen, sich um den Erhalt des Schokoladens zu kümmern, haben die Menschen dort schon viele gehört. Doch hat die Politik schon vor etlichen Jahren ihre Karten aus der Hand gegeben, in dem sie alle städtischen Gelände/Gebäude an Investoren und Spekulanten verschachert hat. Nun steht sie hilflos da und hat überhaupt keine Möglichkeit mehr, regulierend in die Berliner Wohnungsbaupolitik einzugreifen. Eigentum geht in diesem Staat nun mal vor Allgemeinwohl. Da hilft auch kein Lamentieren darüber, wie wichtig es ist, so tolle kulturelle Projekte wie den Schokoladen zu erhalten.
Folglich liegt es mal wieder an uns selbst mit allen !!! uns möglichen Mitteln gegen diese erneute Bedrohung eines Freiraumes zu kämpfen. Einziger Trost: wir haben wenigstens uns und darauf können wir uns auch einzig verlassen ! Solidarität ist eine Waffe(l) – Die Hoffnung stirbt zuletzt !
KOMMT ALLE am 22.2.2012 um 8 Uhr zum SCHOKOLADEN um gemeinsam eine Räumung zu verhindern !!!