Archiv der Kategorie 'Neu im Sortiment'

Aktuelle Bücher

Wir haben neue Bücher im Laden:

Die Erstürmung des Horizontes. Anarchistisches Instrument zum Schüren von Diskussion, Affinität und Feindschaft. [2. Ausgabe 2016]

Wege durch die Wüste. Ein Antirepressions-Handbuch für die politische Praxis [Autor*innenkollektiv 2016]

Die Bonnot-Bande [Richard Parry]

Die arabische Revolution? Soziale Elemente und Jugendprotest in den nordafrikanischen Revolten [Bernhard Schmid]

Mein ganzes Leben war ein Kampf. 1. Band. Jugendjahre [Sara – Sakine Cansiz]

… Und vieles mehr.

Außerdem sind wir gerade dabei das Archiv aufzuräumen und zugänglicher zu machen. Bald gibts dann eine Auflistung unseres Bestandes von der alhambra bis zur radikal, von den 70ern bis heute.

Na endlich.. Recherche zur AfD Berlin

Es wird Zeit. Zwei Monate vor der Wahl in Berlin gibt es nun auch eine umfassendere Recherche zur Hauptstadt-AfD. Auf antifa-berlin.info gibts das PDF und folgenden Ankündigungstext: „Auch in Berlin will die AfD im September in die Parlamente einziehen. Doch mit wem haben wir es genau zu tun? Die 16seitige Broschüre liefert einen detaillierten Einblick in die Hauptstadt-AfD, Rekrutierungsstrukturen, die Bundesgeschäftsstelle und das konservative Netzwerk hinter Beatrix von Storch. Es wurde alles zusammengetragen was sich im Berliner Landesverband in den letzten drei Jahren und insbesondere in den Monaten nach der Spaltung im Sommer 2015 getan hat….(mehr)

Zu Friedrichshain gibts da nicht so viel:

NoAfD-Sticker

Jetzt neu im Infoladen: Die Sticker Kollektion von „Nationalisus ist keine Alternative“ / Berlin ! Solange der Vorrat reicht..

Neue Bücher

Widerstand und gelebte Utopien
Frauenguerilla, Frauenbefreiung und Demokratischer Konföderalismus in Kurdistan

Das Buch “Widerstand und gelebte Utopien” basiert auf Interviews, die im Jahre 2010 mit Guerillakämpferinnen und anderen aktiven Frauen der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung durchgeführt wurden. Sie spiegeln die Utopien, Hoffnungen und Bedenken in einer Zeit wider, die sowohl vom Aufbau einer alternativen Gesellschaft als auch vom Widerstand gegen die Vernichtungsversuche des türkischen Staates und seiner Verbündeten geprägt ist.
Es ist ein erstes umfassendes Buch in deutscher Sprache über die Frauenbewegung in Kurdistan, über die Entwicklungen und neuen
Perspektiven des kurdischen Befreiungskampfes aus der Sicht der Frauenbewegung. Einführend beschreibt das Buch die Geschichte und Frauenbefreiungsideologie sowie das Paradigma der kurdischen Bewegung für einen Demokratischen Konföderalismus und für den Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft.

Buchbeschreibung:
http://www.civaka-azad.org/index.php/veroeffentlichungen/buecher.html

Frauen in der kurdischen Guerilla
Motivation, Identität und Geschlechterverhältnis in der Frauenarmee der PKK

von Anja Flach

Die ArbeiterInnenpartei Kurdistans PKK wird in Europa sehr kontrovers diskutiert. Wenig Beachtung fand bisher dagegen die kurdische Frauenarmee, die Mitte der 90er Jahre gegründet wurde. Tausende Frauen schlossen sich in der Folge der Aufstände und der Repression durch den türkischen Staat den Guerillakräften an. Zunehmend setzte sich die kurdische Bewegung mit der Geschlechterfrage auseinander. Aus der Sicht der feministischen Ethnologie untersucht Anja Flach vor allem die Motivation und Identität der Kämpferinnen sowie die Geschlechterrollen und Gender-Beziehungen innerhalb der kurdischen Guerilla und deren Auswirkungen auf die Situation der Frauen in der traditionell geprägten kurdischen Gesellschaft.

Revolution in Rojava
Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo

von Anja Flach, Ercan Ayboga, Michael Knapp

Revolution in Rojava steht für ein einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt im Westen Kurdistans.

Am 19. Juli 2012 begann in Kobanî die Revolution von Rojava. Unter der Initiative des Volksrats Westkurdistan (MGRK) vertrieb die Bevölkerung das syrische Baath-Regime weitgehend unblutig. Während der Rest von Syrien zunehmend im Bürgerkrieg versank, schlug Rojava einen dritten Weg jenseits des Baath-Regimes und der vom Westen, der Türkei und den Golfstaaten protegierten Opposition ein.

Damit wurde die kurdische Freiheitsbewegung vor die Herausforderung gestellt, ein im Mittleren Osten einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt aufzubauen. Durch die »Demokratische Autonomie« wurde der Staat überflüssig und jeglicher Form von Nationalismus eine Absage erteilt. Seither organisiert sich die Bevölkerung durch ein Rätesystem selbst. Das Projekt wird durch reaktionäre Kräfte wie die Terrororganisation Islamischer Staat bedroht.

Wie wird dieser Umbruch angesichts einer von 60 Jahren Diktatur geprägten Bevölkerung, eines Embargos durch die Türkei und eines sich verschärfenden Krieges realisiert? Wie werden die im Gesellschaftsvertrag von Rojava formulierten Grundsätze der Geschlechterbefreiung und Partizipation aller ethnischen, religiösen u.a. Identitäten tatsächlich umgesetzt? Wie schlagen sich diese Ansätze in der Ökonomie, Ökologie und Bildung nieder? Bietet dieses Projekt Perspektiven für eine Lösung der Probleme des Mittleren Ostens?

Das Buch ist auch als PDF erhältlich: http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/VSA_Flach_ua_Revolution_in_Rojava.pdf


Reclaim your City

Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins

von Tobias Morawski, Hg. v. Pappsatt-Medien-Kollektiv

Steigende Mieten, Privatisierung öffentlicher Flächen, Gentrifizierung und Verdrängung aus der Innenstadt sind die Folgen einer neoliberalen Stadtentwicklung, die zunehmend in den Fokus der Kritik gerückt ist.

»Reclaim Your City« gibt den urbanen Protestbewegungen eine Stimme, die sich demgegenüber mit unterschiedlichen Methoden den öffentlichen Raum aneignen und ein Recht auf Stadt reklamieren. Mittel der Gegenwehr sind physische Aneignungen wie Haus- und Platzbesetzungen, Blockaden von Bauvorhaben oder Zwangsräumungen, aber auch Demonstrationen und Verfremdung von Werbung, kritische Kartierung und Erstellung von Leerstandsmeldern. Das Buch erklärt die Strategien der Raumaneignung dieser Bewegungen und fragt danach, wie sich KünstlerInnen und GestalterInnen in der Stadtpolitik positionieren.

Anhand des konkreten Beispiels Berlin liefert das Buch einen repräsentativen Querschnitt durch die emanzipatorischen städtischen Bewegungen der aktuellen Zeit. Es beschreibt den Wandel der Städte im Neoliberalismus und stellt die Auseinandersetzungen um Macht und Teilhabe am städtischen Raum dar.

Trotz des Fokus auf Berlin bietet das Buch einen allgemein übertragbaren Überblick auf städtische Proteste weltweit. »Reclaim Your City« schlägt die bildliche und inhaltliche Brücke zwischen Mietprotesten, Nachbarschaftsgärten, Graffiti-Kultur und den Aufständen illegalisierter MigrantInnen.

Ihr Partisanen, nehmt mich mit Euch!
Ein Bericht aus der Resistenza
von Giacomo Notari

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erhob sich in Italien eine große Zahl von Menschen gegen die deutsche Besatzung und das faschistische Regime. Sie standen vor der Frage: Sollten sie sich den Truppen Mussolinis zur Verfügung stellen oder gegen Krieg und Unterdrückung aufstehen? Vor diese Alternative gestellt, schloss sich im Mai 1944 auch der damals 17-jährige Giacomo Notari aus einem Bergdorf des nördlichen Apennin unter dem Decknamen »Willi« der Resistenza an. Als Partisan in einer Garibaldi-Brigade leistete er seinen Beitrag zur Befreiung Italiens. Nach dem Krieg hieß es für ihn und viele andere, politische, kulturelle und ganz praktische Aufbauarbeit zu leisten und antifaschistische Werte auch mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg zu wahren. Auch dies ist in seinen erstmals auf Deutsch veröffentlichten Memoiren dokumentiert.

Der NSU-VS Komplex
Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund – wo hört der Staat auf?

von Wolf Wetzel

13 Jahre blieb der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) unentdeckt. Zehn Morde wurden begangen, zehn Mal verschoben die Behörden verschiedener Bundesländer die Mordhintergründe ins ›ausländische Milieu‹. Zehn Mal will man keine ›heiße Spur‹ gehabt haben. Dennoch legte man alle zehn Morde in die Blutspur des ›organisierten Verbrechens‹.
Nachdem die Existenz des NSU nicht mehr zu leugnen war, reihte sich eine Panne an die andere. Dass in allen Behörden Beweise verschwinden, Akten verheimlicht, Falschaussagen gemacht, ganze Aktenberge geschreddert werden, beweist, dass weder ›Behördenwirrwar‹ noch ›Kommunikationschaos‹ herrsch(t)en, sondern der gemeinsame Wille, unter allen Umständen zu verhindern, dass etwas ans Licht kommt, was den bisherigen Erklärungen widersprechen würde.
Ab wie vielen Pannen muss man von einem System sprechen?
Wenn über zwei Dutzend V-Männer hervorragende Kontakte zur neonazistischen Organisation ›Thüringer Heimatschutz‹ und zu den späteren Mitgliedern des NSU hatten, waren staatliche Stellen nicht etwa auf dem ›rechten Auge blind‹, sondern ließen sehenden Auges zu, dass über sieben Jahre hinweg zehn Morde begangen werden konnten.
Eine Spurensuche.

Reader gegen das „Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“

Auf 44 Seiten werden die wichtigsten Informationen und Hintergründe zur aktuellen Asylrechtsverschärfung dargelegt. Aufrufe, Parlamentsdokumente, Stellungnahmen, Aktionsberichte, Artikel und Materialien zur erneuten Verschärfung des Asylrechts…

Der kopierte Reader ist natürlich im Infoladen Daneben, Liebigstraße 34, 10247 Berlin zu den Öffnungszeiten erhältlich.

Download unter: archive.org (PDF 10,7mb)

Aus dem Inhalt: (mehr…)

Neu im Infoladen

Diese Woche neu im Infoladen Danben:

Antifaschistischen Infoblatt Nummer 100 mit dem Schwerpunkt „Homophobie in der extremen Rechten“ mit Laudationheftchen zur 100. Ausgabe

Phase 2 – Zeitschrift gegen die Realität Nummer 46 mit dem Titelthema „Genossin in die Promotion! – Zur Akademisierung der Kritik“

Der Streit – Zeitschrift der Kritische Jurist_innen/ AL Jura FU Herbst 2013 unter dem Titel „Der Rechte Rand“

Reader gegen „Neue Rechte“

Anlässlich des neurechten „Zwischentags“ am 5.10. im Berliner Logenhaus (Emser Str 12, U-Bhf. Hohenzollernplatz) haben wir einen Reader zur Einführung ins Thema erstellt. Diesen gab es schon auf der Veranstaltung der Antifa Friedrichshain in der K9 am Donnerstag und wird es auch morgen im Projektraum Neukölln zur Veranstaltung (18 Uhr) geben. Wer keine Zeit hat kann sich den Reader auch im Infoladen Daneben kostenlos abholen.

Der Fokus liegt unter anderem auch auf Gabriele Adinolfi, einem italienischen Rechtsterroristen, der dieses Jahr auf dem „Zwischentag“ auftritt.

Aus dem Inhalt des Readers
Zwischentag
1. Aufruf gegen den Zwischentag 2013
2. Anfrage BVV-Charlottenburg „Zwischentag im Logenhaus“? 19.09.2013
3. Antifa „Rechte Ideenmesse“ September 2013
4. Konkret:“Braune Messe“ 11/2012
5. „Ein Zwischentag“ rechtsaußen 29.11.2013

Hintergrund
6. „Neonazistischer Vormarsch“ AIB 79/2008
7. „Ärger mit der Querfront“ DRR 09/2012
8. „Die identitäre Bewegung“ Lotta, 07/2013
9. „Armin Mohlers Erben“ AIB 01/2007
9.“Ein Institut zur ideologischen Aufrüstung der CDU“ Duisburg 2001
10. „zu heiß im Kopf“ Jungle World Januar/2010
11. „Zentrale Punkte des rechtskonservatismus“ AIB 1/2013
12. „Deutschlands Neue rechte“ Volker Weiß

EDIT: Die Präsentation zur Veranstaltung in der K9 gibt es nun auch online als PDF.

Neuer Reader zu Hellersdorf und der Unterbringung von Flüchtlingen in Berlin erschienen

[Reader] Fluechtlinge in Berlin: Heime, Lager, Unterbringung? Berichte, Analysen, Konzepte, Dokumente Fakten gegen Rassismus!

Inhaltsverzeichnis
Bericht: Abrissbirne fuer Hellersdorf
Erfahrungen: Rassistische Mobilmachung und Unterstuetzungsarbeit
Heitmeyer: Die politischen Repraesentanten muessen Stellung beziehen
Flugblatt: Du musst dich entscheiden
Analyse: Nur Mob, noch keine Elite
Hintergrund: Ueberbelegung der Berliner Fluechtlingsunterkuenfte
Info: Was darf die Heimleitung?
Reinickendorf: Panikmache stoppen
Wohnen statt Lager: Ueberblick & Strategien
Artikel: Selbstherbeigefuehrter Unterbringungsnotstand
Flugblatt: (Keine) Wohnungen fuer Gefluechtete in Berlin
Analyse: Politik mit und gegen die Lager
CDU hetzt gegen Heim in Kreuzberg
Gruenau hilft?
Redebeitrag: Notstandsprovokation
Klare Forderungen gegen Lager
Die CDU-Rudow und der Anschlag in Wassmannsdorf
Artikel: Fluechtlingsproteste im Visier
Forderungen: Sofortmassnahmen LAGeSo
Interview zur Wohnungssuche
Flyer: Demo gegen Lager (2010)
Uebersicht zu Alternativen der Lagerunterbringung
Flyer gegen Vorurteile (2012)
Lager: Definitionen und Probleme

PDF (4.1 MB) downloaden: https://archive.org/download/ReaderHellersdorfFluechtlingeUnterbringung/reader_lagerunterbringung_web.pdf
Das kopierte Exemplar schicken wir euch gern per Post zu. BEstellungen über unsere Mailadresse daneben(at)nadir.org

Neu im Infoladen

Phase 2 Nr. 45 >> http://phase2.nadir.org/
Grundrisse Nr. 46 >> http://www.grundrisse.net/
autonomes Blättchen Nr. 13>> http://antimilitarismus.blogsport.de/

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Deadstock Vintage Oldschool Streetart Sticker von

turbo spc - reclaimyourcity.org/turbo
smp – reclaimyourcity.org/selbstmordparty
tylie – reclaimyourcity.org/tylie




Jetzt schnell Kalender 2012 besorgen

Im Infoladen gibt es folgende Auswahl:

Queerfeministischer Taschenkalender 2012 von Riot Skirts
Antifaschistischer Kalender 2012 von Unrast

Und der Wandkalender des Friedrichshainer Geschichtsvereins.

Erscheint seit 2007 jährlich mit historischen Ansichten Friedrichshains.
Kalender 2012, 6. Jahrgang.
Format: 40 × 30 cm

Fotos 2012: Lokführer und Heizer im Bahnbetriebswerk Ostbahnhof 1953, Handwerkerschule Andreasstraße 1903, Auferstehungskirche Friedenstraße 1915, Ringbahnhalle Stalinallee/Pettenkofer Straße 1950, Frankfurter Tor 1964, Friedrichsfelder Straße 1910, Arbeiterfamilie Paegelow aus der Palisadenstraße 1915, Hausburgstraße 1938, Dorfkirche Stralau 1900, Warschauer Straße 1935, Feuermelder Krossener Straße 1964, Hausbesetzerkneipe „SEK“ Scharnweberstraße 1996, katholische St. Piuskirche 1910