Soli für Liebig34 voll in Fahrt

Derzeit läuft die Interkiezionale und die Ereignisse überschlagen sich. Zumindest die Aufrufe was zu tun, sind vielfältig. Wer auf der letzten Kiezversammlung war, wird sich gut an die fragenden Gesichter erinnern können. Was machen? In welchem Rahmen und mit welchen Verbündeten?

Aktueller Aufruf der Liebig34: „Der Eigentuemer Gijora Padovicz hat klar Stellung bezogen und mitgeteilt, dass er das Haus weder den Bewohner*innen übergeben wird, noch in irgendeiner Form in Verhandlung tritt.“ http://liebig34.blogsport.de/2018/10/25/liebig34-verteidigen-past-and-future/

Aufruf der Rigaer94: „Wir sind überzeugt, dass der einzige Druck, der all den Projekten zur Seite steht (während sie in Verhandlungen stecken und erst Recht wenn sie Verhandlungen ablehnen) nur der Druck sein kann, den wir bereit sind auf der Straße zum Ausdruck zu bringen.“ https://de.indymedia.org/node/25590

Weitergehende Hinweise darunter in den Kommentar-Spalten:

Aktionsideen
- Besetzungen (Plätze, Straßen, Bahnhöfe, Öffentliche Einrichtungen, Polizeiwachen, Büros, Wohnungen, Schwimmbäder, Bäume u.ä.) und Blockaden (z.B. durch Anketten, Zuketten)
- Spontane unangemeldete Demos, Go-Ins, Belagerungen, Umzingelungen
- Stalking, Mobbing, Belästigung von Polizei, Politiker*innen und anderen Akteuren der Gentrifizierung
- Aufrufe zu Streiks und Boykotte
- Markierungen durch Fäkalien/ Benutzte Hygieneartikel/ Kleister/ Farbe/ Lacke/ Bitumen (Schablonen, Farbeier, Farbflaschen, Sprühfarbe, Feuerlöscher u.ä.)
- Freiräume aneignen, Zäune beseitigen, Türen öffnen, Leitern aufstellen
- Beschädigungen durch Steine, Hammer, Feuerlöscher, Rohrbrüche, Buttersäure, Kleber, Brandsätze
- Sabotage von Baustellen, Fahrzeugen, Maschinen, Infrastruktur, Polizei
- Plünderungen / Befreiung von Nahrungsmitteln für Küfa

Konkrete Angriffs-Ziele
- Akteure der Gentrifizierung und ihre Kooperationspartner*innen
Privatwirtschaft: Bauunternehmen, Baustellen, Architekt*innen, Security, Hausverwaltungen, Eigentümer*innen, Makler*innen, potentielle Käufer*innen, Kreditgeber*innen (Banken usw.), Anwält*innen, Vermögensverwalter*innen, Notar*innen, Insolvenzverwalter*innen
Staatliches: Bezirkspolitik, Bauämter, Senat, Parteibüros, Quartiersmanagments,
Gerichte, Gerichtsvollzieher*innen, Polizei
- Stadt der Reichen
Golfplätze, Luxusbauten, Shopping-Tempel, Glamour-Boutiquen, Sterne-Restaurants, Rote Teppiche, bourgeoise und nationalistische Kultureinrichtungen (z.B. Stadtschloss, Brandenburger Tor usw.) und Grunewald

Bedingungen
Die Propaganda der Tat funktioniert selten. Aktionen stehen nicht für sich und vermitteln sich auch nicht von selbst. Folgende Mittel schaffen Sichtbarkeit und Öffentlichkeit: Mahnwachen, Demos, Wandzeitungen, Flyer, Plakate, Transparente, Soli-Shirts, Fahnen, Petitionen, Stellungnahmen, Offene Briefe, Unterschriftensammlungen, Solidaritätserklärungen, Kiezversammlungen, Pressearbeit und Soziale Medien.


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