Archiv für August 2016

Hinterhofkino montags im August

Etwas angehalten von den Fisimatenten um die liebe R94 möchten wir unseren Sommer entspannt mit Spielfilmunterhaltung auskosten.

08.8. „Berlin Alexanderplatz“ (’31/WR) von Phil Jutzi
15.8. „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ (’32/WR) von Slatan Dudow
22.8. „Engel aus Eisen“ (’81/BRD) von Thomas Brasche
29.8. „Berlin um die Ecke“ (’65/DDR) von Gerhard Klein

20.30 Einlass 21.00 Beginn

Wir ihr sicherlich der weiteren Vorführung von „Engel aus Eisen“ fiel die erste Vorführung aus. Daher eine weitere Präsentation am 4. Montag. Bitte beachtet, daß in den Räumlichkeiten des XBliebigs FLTIA* Abend ist und somit der Zutritt dieser für CIS-Männer verwehrt ist. Eigene Getränke sind gestattet.

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We only got subtitles on „Kuhle Wampe“. Maybe we can supply a context translation in one corner of the backyard. And please notice that every Monday night in the project room there is FLTIA*-Meet up, so there is no CIS-man allowed inside. You are free to bring your own beverages.

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Hier nochmal die jeweiligen Stressfaktorankündigungen:

Am zweiten Montag zeigt der Infoladen Daneben (im Hinterhof) Alfred Döblin’s „Berlin Alexanderplatz“ (1931) in der Verfilmung von Rainer Werner Fassbinder. Die Romangestalt Franz Biberkopf kommt aus‘m Bau, zum Alex, zurück zu alten Geflogenheiten und doch nicht ab von der Suche nach einem anständigen Leben im Berlin der 20er Jahre. Beginn 21.00 Uhr.

„Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ (WR 1932).
Cineasten aller Länder,
seid geladen, auch Eintritt frei,
uns‘re Arbeitsfilmklassikerreihe brechen jede ‚lenzerei!
Kino und nicht vergessen,
wer zu laut ist, bitte geht,
beim Knabbern und Fressen, andere nicht vergessen,
bei 71 Minuten Film wird’s auch nicht zu spääät!
(gesungen nach der Melodie des Solidaritätsliedes)

Der Infoladen Daneben ist zurück aus der Pause mit frischen Sommerkino. Im Hinterhof führen wir verschiedene Milieu- und Stadtberlinfilme vor. Beginnen werden wir mit Thomas Brasch’s „Engel aus Eisen“ (BRD 1981). Eine Nacherzählung der Diebesbande um Werner Gladow, die Ende der 40er in Westberlin umtriebig waren und in Friedrichshain lebten. Beginn 21.00 Uhr.

[Die Einleitung in der Mitte..]

Letzlich eine Fiktion über spätere Tage im Sozialismus. „Berlin um die Ecke“ (’65/DDR) von Gerhard Klein. Von der DEFA markig mit den Worten:“Ein Stahlarbeiter eckt wegen seiner Vorliebe für seine Lederjacke und sein Motorrad mit seinem losen Mundwerk immer wieder bei Betriebsfunktionären an.“ beschrieben, von der DDR verboten, weil zu kritisch und unser Abschluß im August. Beginn 21.00 Uhr