Archiv für Dezember 2011

Jetzt schnell Kalender 2012 besorgen

Im Infoladen gibt es folgende Auswahl:

Queerfeministischer Taschenkalender 2012 von Riot Skirts
Antifaschistischer Kalender 2012 von Unrast

Und der Wandkalender des Friedrichshainer Geschichtsvereins.

Erscheint seit 2007 jährlich mit historischen Ansichten Friedrichshains.
Kalender 2012, 6. Jahrgang.
Format: 40 × 30 cm

Fotos 2012: Lokführer und Heizer im Bahnbetriebswerk Ostbahnhof 1953, Handwerkerschule Andreasstraße 1903, Auferstehungskirche Friedenstraße 1915, Ringbahnhalle Stalinallee/Pettenkofer Straße 1950, Frankfurter Tor 1964, Friedrichsfelder Straße 1910, Arbeiterfamilie Paegelow aus der Palisadenstraße 1915, Hausburgstraße 1938, Dorfkirche Stralau 1900, Warschauer Straße 1935, Feuermelder Krossener Straße 1964, Hausbesetzerkneipe „SEK“ Scharnweberstraße 1996, katholische St. Piuskirche 1910

Auf der Suche nach dem Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld BBI

Einfach mal raus… Zwischen den Jahren bieten sich längere Spaziergänge und Touren durchs Berliner Umland an. Diesmal besuchten wir den Flughafen Schönefeld und ließen uns auf eine 2 Stündige BusTour über die Baustelle ein.
Auf dem Gelände des neuen Flughafens BBI soll nämlich auch ein Gewahrsam für Flüchtlinge gebaut werden (bei der Bustour natürlich kein Wort darüber). Hier sollen sie nach der Landung im exterritorialen Bereich des Flughafens festgehalten werden während das Bundesamt für Migration über ihren Asylantrag im Eilverfahren entscheidet. Angeblich sollen 30 Haftplätze und Büroräume auf 500m2 entstehen. Wo genau weiß niemand. Baugenehmigung für einen Anbau an ein bereits bestehendes Gebäude ist erteilt worden. Es soll einen Außenbereich mit Spielplatz geben.
Ein halbes Jahr vor Eröffnung haben wir uns auf dem Flughafengelände nahe dem jetzigen Terminal A (Flughafenverwaltung, Karte bei Wikipedia) umgeschaut. In der Nähe soll nicht nur der militärische Sicherheitsbereich und der Regierungsflughafen entstehen, sondern auch der Asylknast.


Wie wäre es mit dem Gebäude Kirchstraße 17? Vergitterte Fenster, alter Kasten und in der Nähe von BGS, Flughafenverwaltung und Hochsicherheitsbereich. Alle Bilder auf Flickr

Audiodokument: Mit dem Bus der Airport-World über die Baustelle. Die Flughafengesellschaft erklärt welche Firmen beteiligt sind (für begeisterungsfähige Fans von Großbaustellen) Stand Dezember 2011. Direktdownload unter Divshare.

Kosmoprolet 3 erschienen

Nach zwei Jahren ist die dritte Ausgabe Kosmoprolet erschienen. Herausgegeben von den »Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft» (Berlin), »eiszeit« (Schweiz) und »la banda vaga« (Freiburg). Auch im Infoladen erhältlich.

»Seitdem die Gesellschaft auf den Boden der ökonomischen Tatsachen zurückgeholt wurde, ist der kulturalistische Karneval der Differenzen vorbei. Unter dem bunten Überbau der Gesellschaft kommt, in orthodoxer Diktion, ihre eintönige gemeinsame Basis wieder zum Vorschein. Und was um die Verknüpfung von Kämpfen bemühten Aktivisten in Jahrzehnten nicht gelang, hat die globale Krise binnen kürzester Zeit geschafft: Millionen gehen gleichzeitig an allen Orten der Welt mit den selben Anliegen auf die Straße.« (mehr…)

Brand im Rauchhaus

Am Morgen des 25.12. ist im Kreuzberger Rauchhaus ein Feuer ausgebrochen, welches schwere Schäden im Gebäude verursacht hat. 14 Menschen, darunter zwei Kinder wurden verletzt. Nach Feuerwehrangaben trat der Brandherd an zwei Stellen gleichzeitig auf, was auf Brandstiftung schließen liese. Auch das Rauchhaus findet sich auf der Liste des „Nationalen Widerstands“ um den NPD-Vize Sebastian Schmidtke (Infos zum Täterkreis unter antifa-berlin.info.
Nach Angaben von BZ und Tagesspiegel waren über 100 Feuerwehrleute im Einsatz, um 23 Menschen aus dem Haus zu retten. Das Feuer brach am Weihnachtsfeiertag kurz vor 7 Uhr aus. Die meisten Menschen wurden durch Rauchgasvergiftungen verletzt, zwei erlitten Knochenbrüche nachdem sie in Panik aus Fenstern sprangen. Die Schäden im Haus sind laut Angaben der Feuerwehr so groß, dass die BewohnerInnen in anderen Wohnungen und Häusern untergebracht werden müssen. In der Nacht fand noch eine Weihnachtsparty statt, weswegen auch etliche Gäste im Haus waren. Die Brandherde liegen im Keller und im Treppenhaus, gegen 8.50 Uhr waren alle Feuer gelöscht.

Zuletzt zündeten Neonazis am 9. November das Anton-Schmaus-Haus in Neukölln an.

Neuigkeiten in der Sache unter stressfaktor.squat.net. Gerüchteküche bei Indymedia

Rummelsburger Bucht wird verkauft

Herzliche Einladung zur Bürgerversammlung zum Baugebiet „An der Mole“ am Ostkreuz

am Montag, 16.01.2012, Beginn 19:00 Uhr
im Oberstufenzentrum OSZ (Aula), Marktstr. 2-3, 10317 Berlin,

Informationen – Diskussion – Bewertung – Verabredung

Die landeseigenen Flächen an der Rummelsburger Bucht sollen verkauft werden. Ein Gutachterverfahren dient als Grundlage für einen Bebauungsplan. Die Bedenken und Forderungen aus der Bürgerschaft blieben bisher folgenlos. Ihre Meinungen und Wünsche werden wir mittels Bewertungsbögen dokumentieren und an die Behörden weiterleiten. Beteiligen Sie sich!

Weitere Informationen
http://www.ostkreuz.eu/
Das Plakat/ der Flyer zur Bürgerveranstaltung als pdf

Bitte leiten sie diese Einladung auch an Anwohner der umliegenden Kieze und weitere Interessierte weiter.

NEU: Militante Untersuchung Jobcenter Neukölln

Die Gruppe Fels hat eine sog. Militante Untersuchung beim Jobcenter in Neukölln in den letzten 18 Monaten durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun in einer Broschüre mit 128 Seiten erschienen. Die Broschüre gibt es als Download und im Infoladen Daneben.

Inhaltsverzeichnis
- Wut.Bürger.Arbeit. Beschäftigungsindustrie und Bürgerarbeit
- Wie im Hamsterrad? Arbeitsbedingungen im Jobcenter Neukölln
- Die Struktur des Jobcenters Neukölln. Eine Mindmap
- Organisierung
- Versammlung? Gegen das Jobcenter Neukölln!
- Wir sind nicht allein. Fragen und Antworten für
- Randnotizen – Stadtteilzeitung aus dem Schillerkiez
- Vielleicht wird daraus ja mal wirklich was Gemeinsames. Gespräch mit einer Aktivistin der Versammlung
- Interventionen
- Zu viel Ärger, zu wenig Wut? Interventionen
- Bericht vom Aktionstag
- Grundlagen des Solidarischen Begleitens. Eine Anleitung
- Tipps & Tricks im Umgang mit dem Jobcenter
- Perspektiven zuspitzen
- Vom (Euro)Mayday zur Militanten Untersuchung
- Moderner Klassenkampf mit Fragebogen? Untersuchungen auf der Berlinale und dem Mayday
- Perspektiven zuspitzen! Soziale Kämpfe in der Krise
- Aktionsformen im Überblick. Eine Tabelle
- Anhang
- Fragebogen. Vorläufige Version.
- Einige Beratungsstellen für von Hartz IV Betroffene

Editorial (mehr…)

Ghettogott geleakt # we pop them toasters

„Ghettogott zieht mit seiner gang durch die Straßen..“ Puh, dieses Video ist schlimm denkfaul, weil es null Klassenbewußtsein transportiert. Aber es stecken 2 Seiten Arbeit drin, die wir den Fans von ghettoschmok nicht vorenthalten wollen. Lasst die kugelsicheren Boxershorts bitte zu Hause – Friedrichshain ist vielleicht kein Punk Rock mehr, aber sicher kein weaky weak HipHop. Unser Ghetto!



20.12. Jahresrueckblick im XB

Während die Politik-Feuerwehr von einem Event zum nächsten hechelt, bleibt kaum Zeit zu verschnaufen, Erreichtes kritisch zu beleuchten und der Melancholie der Wintertage ein wohltuendes Daumen-Hoch zu verpassen. Eine Bewegung ohne Vergangenheit hat bekanntlich keine Zukunft. Wer sich nur dem Tagesgeschäft hingibt, mag meinen, dass alles schlechter, reaktionärer, brutaler und sinnloser wird. Wer allerdings die Zusammenhänge von Interventionen herstellt, sich Kampagnen und ihre Resultate vergegenwärtigt und sich selbst bzw. den eigenen Beitrag daran zu Gemüte führt, dem steht ein fröhlich-selbstbestimmter Frühling bevor. Ein Abend für Ausstiegsgefährdete und für LiebhaberInnen der „Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen“. Ein politischer Jahresrückblick mit Video und Audiobeiträgen nicht nur aus Antifa-Sicht. Wie immer mit VoKü.

20.12.2011: Jahresrückblick mit Videoschnippseln
XB-Liebig (Liebigstr. 34) 21 Uhr

Und als DVD im Infoladen Daneben

14.01.2012: Soliparty für den Infoladen

14.01.2012, 22.00 – Supamolly
Soliparty für den Infoladen Daneben

Den Infoladen (Liebigstr. 34) gibt es seit 1991. Seit 2009 zahlen wir Miete. Sorgt dafür dass es uns weiterhin gibt. We need your money to spread information!
Live: Easter [MotionSynthPop] – , Cat`n`guyen [ Trash – Glamour – HipHop]
Aftershow – behind the decks: Testrock und Schürze [Hiphop, Oldschool, Elektro-Clash], DJ K.Atze [Pop,Trash,Querbeet]