Archiv für Februar 2011

Liebig14-Räumung Presseschau

Der 116 A4-Seiten starke Presse-Reader zur Räumung der Liebig14 wird morgen, am 1. März, ab 20 Uhr im XB-Liebig (Liebigstr. 34) bei unserem „RiceUp“-VoKü-Abend der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zusammenstellung enthält rund 200 Artikel regionaler, bundesweiter und internationaler Massenmedien aus dem Zeitraum 11. Januar bis 10. Februar 2011, die sich mit der Räumung des Hausprojekts Liebig14 beschäftigt haben. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Für alle die es nicht ins XB schaffen: Ab sofort gibt es den Reader im Infoladen Daneben.
Gern nehmen wir Bestellungen per Post entgegen. Anfragen an daneben(at)nadir.org oder per Brief an Infoladen Daneben, Liebigstr. 34, 10247 Berlin.

Leider können wir den Reader nicht digital anbieten. Deshalb anbei die Liste der enthaltenen Artikeln (mehr…)

Heute: Sundermeier liest Elsner im XB-Liebig

Die kalte Jahreszeit wollen wir zusammen mit der RiceUp-VoKü-Crew (jeden 1. und 3. Dienstag im Monat) mit Lesungen ausklingen lassen.

Dienstag, 15. Februar 2011, 20 Uhr im XB-Liebig
Jörg Sundermeier liest Gisela Elsne
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Gisela Elsner (1937 – 1992): Flüche einer Verfluchten – Kritische Schriften 1 und Im literarischen Ghetto – Kritische Schriften 2
In diesen beiden Bänden sind Gisela Elsners Schriften erstmals in Gänze wahrnehmbar. Im ersten Band der Kritischen Schriften finden sich ihre politischen Artikel und ihre Schriften zum Kommunismus. Im zweiten ihre literatur- und kulturkritischen Essays. Ob die Grünen, Kafkas Werke, die DKP oder Frauenmagazine – all diese Themen werden mit der gleichen sprachlichen Schärfe analysiert!

Liebig14: Too busy to staying alive

Non-Stop-Soli-Abende im XB-Liebig ab sofort, erstmal bis Sonntag. Dienstag: „Geigerzähler“ spielt um 19.00 Uhr auf‘m Dorfplatz, danach gibts Vokü von der Fabulous Tuesday Crew. Alles Soli für die Liebig 14.

„Too busy staying alive. Too busy living a lie. Too busy living my life.“

Liebig14 Räumung: (K)eine Auswertung

Die Räumung der Liebig14 hat enorme öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Das Projekt, die Mietrechtssprechung, die Gewalt bei der Verteidigung, die Kosten, der Polizeieinsatz, die sog. Besetzerszene, die Politikformen, die Gentrifizierung und die verfehlte Stadt- und Sozialpolitik sind Stadtgespräch Nummer 1. Wie hieß es so schön am Räumungstag an der Absperrung „Wenn wir es in die Tagesthemen schaffen, ist das Thema gesettet“. Das wäre erledigt. Zumindest überregional und international hat mensch sehr wohl verstanden worum es in den Metropolen gerade geht. (mehr…)

Letzte Infos zur Liebig14

Der Infopunkt – Scharni38, Scharnweberstr. 38

Anlaufstelle für Infos, Material, Hilfe, Angereiste, usw. wird ein Infopunkt sein. Der Infopunkt ist ab Sa, 29.01., 14.00 bis zum Fr, 4.2 ständig besetzt. Er wird euch Rund um die Uhr mit jeglichen Informationen versorgen (über diesen blog, Ticker, Telefon und vor Ort) Ein Infopunkt kann nur funktionieren, wenn er auch Infos bekommt. Also schreibt und sagt uns, was in der Stadt passiert, damit wir es verbreiten können. Wir sind auch nur Menschen und wollen auch mal schlafen. Klar sind wir hellwach, wenn in der Stadt gerade was passiert, egal welche Tageszeit. Für alle möglichen und unmöglichen, sinnvollen und sinnlosen Fragen sind wir furchtbar gerne tagsüber für euch da, am liebsten, wenn es gerade relativ ruhig ist. Wir hoffen aber, dass ihr uns keine Atempause lasst und wir kein Auge zukriegen werden. Lasst es krachen. (mehr…)

Schenkladen ebenfalls von Räumung bedroht

Die Lage ist ernst. Die Mietverträge des Schenkladens (Scharnweberstr. 29) sind gekündigt. Nun läuft ein Gerichtsverfahren auf dem rauskommt, ob dies rechtens ist oder nicht. Aber der Hausbesitzer Gijora Padovicz könnte bereits innerhalb von 14 Tagen die Räumung einfordern.

Nach der Räumung im 1. Stock im Hausprojekt Scharnweberstr.29 ist nun auch der Schenkladen im Erdgeschoss bedroht. Der Mietvertrag ist unter anderem gekündigt, da der Schenkladen angeblich ein Gewerbe sei. Die Förderverträge die 20 Jahre Nutzung versprechen werden missachtet. Das bedeutet einem weiteren kreativem Freiraum von verschiedenen Gruppen und für kulturelle Veranstaltungen, unabhängig von Geld, genutzt, droht das Ende.

Jede Unterstützung im Widerstand gegen dieses rücksichtsloses Vorgehen ist herzlich Willkommen.

Im aktuellen Mieterecho beschreibt Jutta Blume die Hintergründe „Unsoziale Stadterneuerung in Friedrichsahin“

Nächstes Treffen: am Sonntag, den 06.02. um 15Uhr