Intersquat-Festival: Was geht wo?

Franz Schulz sei dank hat das Intersquat-Festival, nach einem würdevollen Besuch im Bürgermeisterbüro am Donnerstag, pünktlich zum Beginn eine freie Camp-Fläche am Gleisdreieck. Das Gelände gehört der Möckernkiez-Initiative, die das Gelände als Genossenschaft gekauft hat um dort demnächst eine Wohnanlage zu errichten.

Gesprächsfetzen vor dem RAW-Gelände Freitag Nachmittag: „Wo bitte? An der Möckernbrücke. Wo soll das sein, nie gehört. Kreuzberg, anscheinend. Da wo die U-Bahn zur Uni drüber fährt. Achso. Da wo sie gerade nicht hinfährt, weil irgendwas gebaut wird. Ich fahr ja auch nicht in den Semesterferien an die Uni. Is mir egal, ich bleib hier.“ Auf Indymedia heißt es denn auch traditionsbewußt: „Das intersquat hätte sich eher einfach ein Gelände nehmen müssen. Das jetzt „gefundene“ Gelände am Gleisdreieck ist nun auch nicht gerade im Zentrum der Squatterbewegung gelegen, also ziemlich weit ab vom Schuß.“ und Ex-Besetzer Uwe Rada setzt auf die Universallegitimation: „Auch ein Besetzer aus Barcelona lässt schließlich ein paar Euro in der Stadt – und trägt bei zum nächsten Besucherrekord.“ Wie sich das Camp-Leben gestaltet, liest sich auf dem Blog: „Zunächst wurde das Gelände von zivilen Einheiten überwacht, dann kamen Mannschaftswagen zur Verstärkung. Als sich dann tatsächlich Polizeibeamte in zivil und Uniform auf das Gelände begaben, wurden sie „freundlich aber bestimmt“ wieder zum Ausgang geführt.“ Während also einige dem Festival schon am ersten Tag den Misserfolg bescheinigen freuen wir uns auf die Aktionen und bedanken uns, auch im Vorhinein für die gute Organisation. Viel Kraft und Gutmütigkeit all jenen die es trotz der Widrigkeiten wagen sowas auf die Beine zu stellen!

Das (vorläufige) Programm am besten beim Timetable nachlesen.

PS: Ist Franz einer von uns? Gunnar Schupelius „Der schlechteste Bürgermeister Berlins“ und die Wagensportliga sind da unterschiedlicher Meinung.


1 Antwort auf “Intersquat-Festival: Was geht wo?”


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