Ambivalent: Mega-Strandbars gegen Media-Spree

Am Samstag, 10. Juli ist es soweit: Der große Megaspree-Sternmarsch!
Um 15 Uhr ist Auftakt in sechs Bezirken: Friedrichshain: Boxhagener Platz; Kreuzberg: Oranienplatz; Treptow: Alt-Stralau/Elsenbrücke; Mitte: Tacheles, Oranienburger Straße; Prenzlauer Berg: Mauerpark; Moabit; B-Ladan, Krupp/Lehrter Straße (neu)
Die sechs Demozüge werden sich am Roten Rathaus zu einem großen Protestfest vereinigen. Kommt alle, seid kreativ, zeigt eure Meinung – mit Schildern, Verkleidung, Performance und allem möglichen. Wir werden viele sein und ein deutliches Zeichen setzen für eine Stadt, die nicht nur vom Geld regiert werden darf! Geh auf die Straße! Für dein Recht auf Stadt! Aufruf

Wer sich wundert, warum diese MEGA-Demo so wenig in der Mini-Szene-Öffentlichkeit besprochen wird, bekommt die übliche Antwort auf Indymedia:

Die sogenannte „Bar25″ dürfte vielen Berliner_innen und auch darüber hinaus ein Begriff sein. In den letzten Jahren hat diese sogenannte „Strandbar“ durchaus erfolgreich versucht, als wichtiger Teil des Widerstands gegen die kommerzielle Spreeufer-Bebauung wahrgenommen zu werden. Derzeit findet hier eine ausgesprochen widerliche Veranstaltung statt. Es wird Zeit, die Bar25 endlich mal als das zu sehen, was sie ist: eine Kommerzscheisse, die sich vor nichts ekelt. Aber auch die Pläne für den Umzug sollten kritisch hinterfragt werden.

Noch allgemeiner:

dass es keine solidarität für megaspree gibt ist recht einfach erklärt. die blöden strandbars (oststrand/ jaam/ bar 25 / das hobbyslum / kiki blofeld ) waren ja nun nicht schon immer da. das waren alles orte an denen mensch kostenlos an die spree konnte und dort zumindest halbwegs ungestört am wasser sitzen konnte. diese plätze werden schon seit 10-15 jahren immer rarer , jetzt steht da die arena ( nimmt einem wenigstens nicht platz am wasser weg…) und der alte hafen bei mtv und universal wird zugebaut. schlimm genug-
schlimmer noch ist , dass an den plätzen an denenen noch nix steht , sich komerzielle (!) strandbars breit gemacht haben ohne (!) jeglichen anspruch auf freiraumpolitik (!), und schutzgelderpressung ( eintritt) betreiben. um an orte zu gelangen,um die es eigentlich geht ( zugang zur spree) zahlt doch kein vernünftiger mensch einem barbetreiber geld ? . klar da gibts ja dann auch was, werden die wohlbetuchten sich denken :koktails und drogen und lustige holzbauten , die so nett an „scene“ und „Gammelschick“ erinnern. nun, ich denke danke ohne diesen scheiß waren und wären wir immernoch besser dran an UNSERER spree, ich für meinen teil sehe das spreeufer seit langem von strndbars und partytouristen bedroht…
man sollte die dinger einfach einnehmen und die herschenden alfabullen, die sich da eingenisted haben einfach rausschmeißen . besetzt die bars und öffnet sie für alle und ich bin dabei bei eurer „Stadtzurückerobern und gegen das geld verteidigen -Nummer“.


6 Antworten auf “Ambivalent: Mega-Strandbars gegen Media-Spree”


  1. 1 ah ja 07. Juli 2010 um 13:40 Uhr

    ah die „üblichen“ kommentare also? alles nur leeres geschwätz also?

    das schaffende aka „kleine“ kapital is euch also lieber als das raffende aka „große“ kapital?
    der kleine klub den ich nicht betreten kann weil ich mir den eintritt nicht leisten kann is euch lieber als der große glasbau den niemand betreten kann der nicht dort „arbeitet“?
    schön! das sind kompromisse die muss man als linker unbedingt eingehen wenn man nen bürgerbündniss erfolgreich machen möchte!!1! und hey! diese plöde p-c scheisse kann man echt mal ablegen. der nachbau-slum zum fussballgucken is doch echt spassig und nen bisschen abenteuer. hier muss man wenigstens nicht in echt hungern, wenn man genug geld dabei hat.

    also auf liebe „szene“ unterstützt doch mal diese love-parade für einen besseren kapitalismus an der spree. dann wird alles gut! jucheee!

    und hier noch tolle beispiele für bürgerbündnisse damit diese erfolgreich werden:
    dresden nazifrei muss 2011 unbedingt mit Oroz zusammenarbeiten
    in Zossen muss man unbedingt auch die Freien Wähler einbinden
    im Wendland darf man auf keinen fall auf die Grünen verzichten
    und wer meint im kampf um mehr umweltschutz kann man auf die CDU verzichten hat mal echt verloren! die wollen doch auch weg von kern- und kohle-kraft!!!
    schön wenn man im infoladen lernt weit weit weit zu denken. glückwunsch.

  2. 2 skp 09. Juli 2010 um 17:04 Uhr

    echt spassig und nen bisschen abenteuer. hier muss man wenigstens nicht in echt hungern, wenn man genug geld dabei hat.

    großartig. knackiger hätte man diese simulation eines slums, der das elend in eine konsumerable warenförmigkeit überführt nicht ausdrücken können. wie adorno schon zu protestsongs anmerkte: wenn schon das reale übel ist, dann ist die überführung dieses übels in die konsumierbarkeit als warenform noch einen schritt übler.

    let’s have some fun in the disco slum.

  3. 3 frag doch mal die unterstützerInnen der demo 11. Juli 2010 um 11:47 Uhr

    Folgende Bündnispartner unterstützen den Demonstrationsaufruf “Rette Deine Stadt” der großen MEGASPREE-Sternmarsch-Demonstration am 10.07.2010:
    Initiativen

    * AG soziales Berlin im Sozialforum
    * AIM (AnliegerInitiative Marthashof)
    * AKTION FREIHEIT STATT ANGST e.V.
    * ARTITUDE E.V. (SENATSRESERVENSPEICHER)
    * Aktionsbündnis Landwehrkanal für alle
    * ARTITUDE E.V. (SENATSRESERVENSPEICHER)
    * ATTAC PPP-IRWEG KAMPAGNE
    * BERLINBOOT@GMX.DE
    * BERLIN FREE CITY
    * BERLIN GEGEN KRIEG
    * BERLINER INFOPORTAL Alfred Mente
    * BERLINER WASSERTISCH
    * BI KASTANIENALLEE
    * BI Wasserturm
    * BII (Bürgerinitiative Invalidenstrasse)
    * BI Kastanienallee
    * BIN-Berlin (Bürger-Initiativen-Netzwerk Berlin)
    * BISS (BÜRGERINTIATIVE STADTRING SÜD)
    * B.U.M.S. (BÜNDNIS URBANE MOBILBESCHALLUNG)
    * CALYPSO SHOES
    * CARAMBOLAGEN
    * CARPE BERLIN – AUDIOVISUELLE STADTFÜHRUNG
    * COMITE DE SOLIDARIDAD CON LOS PUEBLOS
    * CREATIVE LOBBYOF FUTURE E.V.
    * HANFPARADE
    * ETÈ CLOTHING
    * EVE & RAVE
    * FUCKPARADE
    * GEMEINSCHAFTSGARTEN ROSA ROSE
    * GROßMÜTTER GEGEN DEN KRIEG
    * GRUPPE SOZIALE KÄMPFE
    * GULU WALK BERLIN
    * HANFPARADE
    * HEDONISTISCHE INTERNATIONALE
    * IDEENAUFRUF (Initiative partizipativer Stadtentwicklung)
    * INITIATIVE ZUM ERHALT DER EISFABRIK
    * KAMPAGNE GEGEN ZWANGSUMZÜGE / AG NOTRUFTELEFON
    * MAUERPARK FERTIGSTELLEN
    * MEDIA DECOMPRESSION COLLECTIVE BERLIN
    * NUr Zu Berlin
    * INITIATIVKREIS MEDIASPREE VERSENKEN!
    * PPP-IRRWEG-KAMPAGNE
    * QUERKOPF-BERLIN
    * RADIO F-HAIN
    * RAW-TEMPEL
    * STEIGENDE MIETEN STOPPEN!
    * SUPPE UND MUCKE
    * SYSTEMFEHLER – SCHENKLADEN FRIEDRICHSHAIN
    * TRANSITION TOWN FRIEDRICHSHAIN / KREUZBERG
    * UN FRIEDENSFESTIVAL
    * UNIWUT
    * UNRUHE STIFTEN
    * Vosifa
    * WAGENBURG LOHMÜHLE
    * WAMOS
    * WELTWEITER MARSCH FÜR FRIEDEN UND GEWALTFREIHEIT

    Clubs, Bars, Kultur

    * 4.20 TIME! / FOURTWENTY TIME
    * ACUD
    * AMNESIETHEATER
    * B-WARE!
    * BACHSTELZEN
    * BAIZ – KULTUR UND SCHANKWIRTSCHAFT
    * BAR23
    * BAR25
    * CLUB REKORDER
    * COOP CAFE
    * DACHKAMMER
    * Das Wohlgefühl
    * DOWN BY THE RIVER – FESTIVAL
    * DIENSTAGSWELT
    * DR. MOTTE
    * ED2000
    * EDELWEISS36
    * EISFABRIK
    * ETE CLOTHING BERLIN
    * EXQUISITE-BERLIN
    * FAMOS
    * FEMMES WITH FATAL BREAKS
    * FILMKUNST
    * FOURTRACK ON STAGE
    * FREIGEISTMUSIC
    * FREILUFTKINO FRIEDRICHSHAIN
    * FREILUFTKINO KREUZBERG
    * GALERIE ZERO
    * GOLDEN GATE
    * HARTHORST
    * HOME SWEET HOME
    * HÖRVERGNÜGEN
    * HUETTENKUNST
    * IMPORT EXPORT
    * JACKITERRASSE
    * KATO-X-BERG
    * KLANGSUCHT
    * KNAACK KLUB
    * KPTN A. MÜLLER
    * KULTURALARM e.V.
    * KULTURKOSMOS MÜRITZ e.V.
    * LOVE TECHNO HATE GERMANY
    * LUFT & LIEBE
    * LUX
    * M-BIA
    * MARIA AM OSTBAHNHOF
    * Mellowpark
    * M.I.K.Z.
    * MIRMIX-EVENTS
    * MISS TIPSY
    * MONSTER RONSONS ICHIBAN KARAOKE
    * MO`s FERRY
    * NAMITO
    * ORWOHAUS e.V.
    * OSTSTRAND
    * PARADISE FM – DJ RADIO.NETWORK
    * Pentagonik
    * Poplars And Rocks
    * PYONEN
    * RADIALSYSTEM
    * RECHENZENTRUM
    * ROCOCO
    * ROSIS BERLIN
    * SAGE CLUB
    * SAGE RESTAURANT
    * SALON – ZUR WILDEN RENATE
    * SCHWABINGGRAD BALLET
    * SHANGL HANGL CAFÉ NEUKÖLLN
    * SISYPHOS
    * SmükTV
    * SO36
    * SPREEKINO BERLIN
    * STADTSTRANDFLUSS
    * STREETART137
    * STIEFELKOMBINAT BERLIN
    * SUPAMOLLY
    * SYMBIONT MUSIC
    * TACHELES
    * TANZMICHMAL
    * TELEKOLLEGEN
    * THE COX
    * THEATERKAPELLE
    * TRESOR
    * TUNE UP e.V.
    * UNTER0 BOOKING
    * VETOMAT
    * VILLA 54
    * WALLYWOODS
    * WATERGATE
    * WERK 9
    * WILLI WOMBAT BAND
    * YAAM
    * ZUCKERTÜTENTRAUM
    * ZUR FETTEN ECKE

  4. 4 nu mal langsam 11. Juli 2010 um 12:07 Uhr

    mit den kommentaren. offensichtlich scheint bei der demo gestern das wm-quartier weniger im fokus gestanden zu haben als der stadtumbau. am wagen der bar25 war das ding allerdings dauerthema – auch ohne dich.
    natürlich ist das widerlich einen slum mit 3 Streifen zu errichten, na klar machen hier einzelne kohle und wollen die rahmenbedingungen ihrer akkumulation erhalten. but where is the fucking scandal? es gibt unterschiedliche interessen diesen flecken berlins nicht weiter zu bebauen und zu verwerten. die leute machen eine große demo zusammen, was nicht heißt, dass sie die gegensätze untereinander negieren, nicht mehr diskutieren oder plötzlich nur noch zum zwecke des kapitals auf die straße gehen oder sich schamlos instrumentalisieren lassen. in dem artikel steht ausschließlich warum man diese demo nicht besuchen sollte. das ist der eigentlich skandal – die abgehängte „Mini-Szene“, die sich im anspruch einbalsamiert eben anders zu sein, ohne die lebensbedingungen hier (fernab der erkämpften/zugestandenen freiräume) in den blick zu nehmen. kein tag in den hochgelobten projekten vergeht an dem die ansprüche nach solidarischer praxis und politischem leben Lügen gestraft werden. wenn kommentatoren, ürigens auch schon im letzten Jahr, „üblicherweise“ dazu nichts mehr einfällt außer „wir bleiben zuhause“ dann ist die geistlosigkeit und diskursschwäche zu kritisieren und nicht die guten, aber folgenlosen ansprüche derer zu feiern, die meinen sich aus der diskussion ausnehmen zu können.

  5. 5 ah ja 31. Juli 2010 um 17:33 Uhr

    a) diese flecken berlins sind bereits bebaut und werden fleissig verwertet!! und zwar von bar25 und anderen widerlingen. und die sperren leute genauso aus wie mtv oder labels oder andere widerlinge.

    b)wieso sollte sich ne szene die gegen kapitalismus, stadtumbau und gentrifizierung ist jetzt auf die seite von dem einen „verwerter“ zuungunsten des anderen „verwerter“ stellen? das is doch ne wahl zwischen pest und cholera. oder geht es nur um „das sieht doch scheisse aus son glaspalast“? dann doch lieber 3streifenslum oder was?

    c)wie sollen denn diese gegensätze verwertung vs. nicht-verwertung bitte diskutiert werden? bzw. was ausser labern würde das bringen? bar25 macht auf einmal auf schmiede?

    d)was is an kritik ein skandal?

    e)wie ne „mini-szene“, ob abgehängt oder nicht, reagiert is ne dikussion wert. aber das kann doch nicht mittels ner kritik „die sagen immer das gleiche“ passieren. „das gleiche sagen“ wird dadurch nämlich nicht falsch.
    wie bei einem naziaufmarsch oder ner hausräumung… immer sagt „die mini-szene“ das gleiche. und zwar berechtigter weise. ob das jetzt effektiv ist oder nicht is wohl ne andere diskussion als die ob die argumente richtig sind.

    f)zuhausebleiben ist zunächst einmal eine form der harmlosen kritik an der demo. und bei einer wahl zwischen pest und cholera erstmal naheliegend nicht zu wählen auf welcher seite man steht. das kann man schlecht finden, aber was sind die realistischen alternativen? hingehen und diskutieren (vorwurf diskursschwäche)? --> siehe punkt c. gegendemo? separate demo? auch geistlos.

    g)bündnispartner müssen sich immer GENAU angeguckt werden. das ist der schmale grad über den jede initiative gehen muss die breite bürger/bündnisarbeit machen will. die kritik an dieser stelle ist: dieser gang ist gescheitert. und zwar gründlich. und zwar weil es unüberwindbare interessengegensätze IM ZIEL bei den akteuren gibt.
    ums nochmal deutlich zu machen:
    in dresden kann man sich wohl als antifa mit der gewerkschaft, der spd und den grünen hinsetzen und die nazis stoppen, wenn man das als wichtiges ziel ausgemacht hat. mit der cdu hingegen nicht. warum? weil die -wie jahrelang bewiesen- ein interesse daran hat deutsche opfer zu heroisieren. --> zielkonflikt der akteure -->keine zusammenarbeit möglich

    und deshalb kann eine demo die notwendigerweise antikapitalistisch sein muss wenn sie ihr anliegen ernsthaft vertritt nicht mit kapitalistisch ausgerichteten unternehmen zusammen gegen gentrifizierung demonstrieren. ganz einfach.

  6. 6 lieber pest oder cholera als scheintot 01. August 2010 um 1:04 Uhr

    Meinst du wir leben im Antikapitalismus? Wie verdienst du deinen Lebensunterhalt? Es gibt leider wenig Möglichkeiten sich der Verwertung seiner eigenen und derer anderer zu entziehen. Ich gratuliere dir für diesen Luxus, den andere dir ermöglichen. Meinst du das wird in der befreiten Gesellschaft so weitergehen? Wie auch immer. Den Antikapitalismus den du meinst, gibt es nur theoretisch. Der den ich meine kann graduelle Unterscheidungen treffen. Ja, und da ist dann Siemens was anderes als MTV, die BVG als Beschäftigungsgeber was anderes als GegenBauer und die Bar25 auch was anderes als die Schmiede. Arbeit bleibt weiterhin Arbeit, Mehrwert wird bei allen, durch Arbeiter erwirtschaftet und von irgendwem dann vereinnahmt. Die Bar25 ist nicht problematisch, weil sie überdurchschnittliche Löhne zahlt, sondern eine bestimmte Form von Reichen-Event-Kultur etabliert. Das ist zu kritisieren und vielleicht ist das Veränderungspotenzial (das wollen wir ja als linke) größer als bei Siemens.
    Du hast natürlich recht: Das Langeweile-Argument (Kritik die immer vorgebracht wird, nutzt sich ab) zieht nicht. Aber auf der Stelle treten hilft uns in Sachen gesellschaftlicher Veränderung (schon vergessen: das Projekt heißt „Gesellschaftliche Linke“ und nicht „Abwarten bis alle verstanden haben was ich schreibe“) auch nicht weiter. Keine Perspektive oder gemeinsame Utopie (deine „realisitischen Alternativen“) zu haben, ist ein schweres Los der Fundamentalopposition. Aber das stört den Wandel nicht, denn der kommt zwar nicht von allein, aber auch ohne dich, muss erstritten und gelebt werden. Dazu ist nicht nur refelxives Handeln erforderlich (wer bin ich, was ist mein Beitrag am Schweinesystem) sondern auch gemeinsames praktisches Handeln erforderlich. Bündnisse sind z.B. eine hervorragende Möglichkeit um ins Gespräch zu kommen, gemeinsame Praxis zu testen, Vertrauen und gleiche Augenhöhe (irgendwie nötig um die Bar25 mit Kritik zu konfrontieren, die sie auch ernst nehmen soll) temporär zu pflegen und so langfristig Bedingungen für eine gerechtere/solidarischere Welt herzustellen. Diese Bedingungen werden alltäglich durch praktisch ausgetragene Konflikte an unterschiedlichen Orten (aber auch in Bündnisssen) zumindest performiert wenn nicht gleich hergestellt. Nicht das „Abwarten was kommt“, sondern das „nicht locker lassen“ auch z.B. mit gutem Beispiel z.B. einer solidarischen Ökonomie vorangehen. Z.B. Es wäre ein leichtes gewesen das WM-Quartier der Bar25 mit einer kleinen Kampagne zu belegen und ich wette die hätten ihr Konzept geändert. Außer einem Indybeitrag und dass du nicht bei der Demo warst, ist dir und vielen anderen nichts mehr eingefallen. Diese Intervention ist gescheitert und zwar gründlich. (coole rhetorik oder?)

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