Archiv für Oktober 2009

Meckerrunde II: Biermeile und Bezirksamt

Am kommenden Dienstag, den 27.10., findet um 18:00 Uhr im Cafe Sibylle ein Anwohnergespräch zur Biermeile statt. Organisiert wird das ganze von der Initiative gegen Rechts und dem Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung, Knut Mildner-Spindler. Neben der Ini gegen Rechts und Knut Mildner-Spindler, werden auch auch Dr. Peter Beckers (Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg von Berlin, Abteilung Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt, Bezirksstadtrat), Vertreter/innen von Gewerbetreibenden aus der Nachbarschaft, sowie die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ anwesend sein.

Flyer zur Veranstaltung runterladen

Was sagt die Antifa zur Biermeile? Inhaltlich in den letzten Jahren nicht so viel, dafür aber früher, was immer noch Berechtigung hat: 2004, 2005 und 2008.

„Queer & Rebel“-Wagentage vom 21.-25.10.

Für den Erhalt des queeren Kultur- und Wohnprojektes kämpfen! Der Vertrag wurde zum 31.12.2009 gekündigt – wir antworten (unter anderem!) mit dem Aufruf zu globalen „Queer & Rebel“-Wagentagen vom 21.-25.10. Mit Aktionen, Workshops, Cabaret, Filmen, Brunch usw. Jeden Tag gibt es ein Infozelt von 13.00 bis 19.00 Uhr. Kommt zur Demo am 24.10. Mehr Infos unter queersandwagen.blogsport.de und www.schwarzerkanal.squat.net.

Mecker-Runde: Nachbarschaftstreffen am 18. Oktober

Im „Nachbarschaftsbrief Nummer 2″ heißt es

„Um den Menschen hier im Viertel die Möglichkeit zu geben ihre Probleme mit den unkommerziellen Projekten zu artikulieren und ihre Wut über Ruhestörung, Dreck und Randale an die vermeintlichen Verursacher zu richten, gibt es am 18. Oktober um 15 Uhr im `Zimt und Zunder‘ (Ecke Liebig Str/Rigaer Str) einen runden Tisch. Vertreter innen der Projekte werden sich dort den Fragen der Nachbarn stellen.

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Dorfplatz Poesie

Die Post ist da… Eine Reaktion auf den aktuellen Nachbarschaftsbrief am Dorfplatz erreichte uns diese Tage.

Hallo Nachbarn!

Ein paar Gedanken meinerseits.

„Es gibt für uns keinen Weg, auf gleichberechtigte Weise mit dieser Gesellschaft zu sprechen.“ Wer ist denn die Gesellschaft, mit der Sie nicht sprechen wollen? Die Grundlage eines jeden Gespräches ist die Gleichberechtigung. Ohne diese ist es kein Gespräch!

Von Bertolt Brecht, lange Zeit in Berlin unterwegs, ist folgender (sicherlich noch viel älterer) Gedanke. Er schreibt:“Seit ich verstanden habe, daß ich im Kampf gegen meine Feinde, diesen immer ähnlicher werde, bemühe ich mich, diesen anders zu gestalten.“

Die Polizei, noch dazu die Berliner, als Feinde. Also bitte! Es muß doch auch sowas wie Selbstachtung geben.

Wenn man es „geschickt“ anstellt, kann man mühelos ein ganzes Menschenleben lang Feinde haben. Die Frage aber ist: Hat man dann auch wirklich sein eigenes Leben gelebt? Und nicht vielleicht doch das von den Feinden „vorgeschriebene“?

Vielleicht können Sie mit dem Text „Das Leben ist eine Reise“ etwas anfangen.

Widerstand immer! Aber vielleicht doch auf dem eigenen Niveau! Nicht auf dem der verbeamteten Polizei oder dem der Nazis!

Also kreativer, lustvoller, solidarischer, klüger, wirkungsvoller…. liebevoller! MfG

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