Neues aus der Stadtkultur

Das 1988 legalisierte Hausprojekt Reichenbergerstr. 114 soll verkauft werden. Nach Jahren der Selbstinstandsetzung durch die BewohnerInnen, ist das Haus reif um vom Kapital gepflügt zu werden. Vor der Versteigerung wurde nochmal kräftig gefeiert.. Macht ja Sinn, die potentiellen KäuferInnen mal vor Erwerb von solch risikobehafteten Investitionen eindringlich zu warnen. Offensichtlich mit Erfolg: Die Versteigerung wurde von Amts wegen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die Ostprinzessin ist eine der Ausschusszombis, die Mediaspree mutig aber zahnlos korrigieren wollen. Ihre Eindrücke vom Treffen mit dem Landesausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr:

Das mag hart klingen, aber nichts ist härter als die Härte der Ignoranz: Sämtliche vorgebrachten Ideen, Anmerkungen, Einwürfe und Korrekturen – egal ob sie charmant und freundlich oder weniger freundlich (seitens meiner Person) – vorgebracht wurden, fanden lediglich eine einstellige Resonanz – und zwar: 0

. Bleib tapfer..

Was passiert eigentlich mit Tempelhof? Indymedia gibt Auskunft: Wegen der technischen Anlagen bleibt aus Sicherheitsgründen auch nach der Schließung am 31. Oktober alles dicht. Ab Frühjahr 2009 kann in einer ersten Phase der Zugang für kleine Gruppen und einzelne Events gewährt werden, partiell und nur eine gewisse Zeit. In der Phase 2 (Beginn unbestimmt) sind dann Zwischennutzungen in dem am Columbiadann angrenzenden Bereich möglich.


1 Antwort auf “Neues aus der Stadtkultur”


  1. 1 MyFest Spektakel und Nachbarn « Infoladen Daneben blogt Pingback am 30. Januar 2009 um 18:00 Uhr
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