Straßenfest und Squatterdays – Wie wars?

Am Samstag den 12. April wurde in Berlin-Friedrichshain an der Kreuzung von Liebigstraße und Rigaerstraße ein Straßenfest veranstaltet. Es stand im Zusammenhang der Internationalen Aktionstage für besetzte Häuser und autonome Räume, anlässlich derer zahlreiche Aktionen in Europa weltweit stattgefunden haben. Für diese öffentliche Veranstaltung wurde die genannte Kreuzung für einen Tag besetzt und von unterschiedlichen (Haus-)Projekten und Einzelpersonen genutzt um Informationen auszutauschen und zusammen zu feiern. Tatsächlich folgten der Ankündigung nur wenige Nachbarn. Umso richtiger die harsche Kritik auf Indymedia:

„Vielleicht sollte mal über eine Änderung der Strategie nachdenken, wenn man sich Kraft und Unterstützung/ Solidarität aus der Nachbarschaft erhofft? Sofa auf die Straße gestellt und Kids mit Bällen auf dieses Beulkerfoto zielen lassen, das zieht halt niemanden an. (…) Wenn nich bald ein Sinneswandel passiert, dann ist es nicht der Kapitalimus, der von innen zu faulen beginnt, sondern dann faulen ganz andere Aktionen…“

Das untenstehende Video zeigt den letzten Teil des Straßenfestes. Die Polizei war geneigt die Straße nach Stundenlanger Besetzung endlich zu räumen. Doch so einfach war das doch nicht.

Was gabs noch an den Squatterdays?
Eine Critical Mass von 25-30 Fahradfahrer_innen blockierte temporär verschiedenste Kreuzungen in Berlin – Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Mitte. Anschließend kam es noch zu einer unangemeldeten Spontandemonstration.
Ein Überblick über die Ereignisse der beiden Tage findet sich auf Indymedia und in der Protest-Sendung der Freien Radios