Archiv für Februar 2008

8. März: Veranstaltung zu Feminismus

Superwoman
Offiziell ins Leben gerufen wurde der Internationale Frauenkampftag auf der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen am 26/27.08.1910. Damals diente er sozialistischen Frauen „in erster Linie zur Agitation für das Frauenwahlrecht“.
Mittlerweile füllen zunehmend mehr Interessen den 8.März – von Gewerkschaftlerinnen, über autonome Zusammenhänge, bis hin zu kommerziell aufgeladenen Angeboten an „die Frau“ reicht das Spektrum heute. Der Internationale Frauentag als „erfundene Tradition“ bietet nach wie vor eine Leerstelle, die mit eigenen Themen besetzt werden kann. Es liegt somit an den Gedenkenden und Feiernden selbst, wie sie diesen Tag begehen und welche Inhalte sie ins Zentrum stellen wollen.
Wir möchten an die Kämpfe jener Frauen erinnern, die sich seit zwei Jahrhunderten für die Befreiung der Frau und/oder die Befreiung des Menschen eingesetzt haben und die Landschaft der feministischen Theorie prägten. Wir möchten dazu anregen anhand eines historischen Rückblicks die „Frauenfrage“ und deren Entwicklung zu erörtern. Wir möchten dazu anregen, die aktuelle Situation zu hinterfragen, denn nach wie vor sind viele Ziele feministischer Politik nicht erfüllt.

8. März 19 Uhr Infoladen Daneben (Liebigstr. 34, 10247 Berlin)
Feminismus hat Geschichte! Von der feministischen Analyse zur Utopie!
(mehr…)

Rosa Rose soll geräumt werden

Letzte Woche erhielt der Verein, der sich für die Grünfläche Rosa Rose in der Kinzigstraße verantwortlich fühlt vom neuen Besitzer Steffen Kreutzer (Gefiplan Gesellschaft GmbH: Repenter Str. 6, 16837 Luhme, Tel. 033923 – 50960) eine Raeumungsaufforderung zum 29.02.2008. Seit zwei Wochen wird deshalb in Luhme (Brandenburg) beim neuen Besitzer demonstriert. Auf ihrer Internetseite liegen zahlreiche Artikel zum thema

Kommt alle am 2. Märzab 14 Uhr zum Gartenfest „Rund um Rosa Rose“ in der Kinzigstraße sowie zur „Großdemo“ in Luhme am 9. März (Treffpunkt 11 Uhr S-Bhf. Frankfurter Allee)

Bethanien: Offener Brief an Gesellschafter

Am 27.02 will die BVV Friedrichshain-Kreuzberg über die Zukunft des z.T. selbstverwalteten Haus Bethanien entscheiden. Das dort beheimatete AnwohnerInnenforum sOfa bezieht nun die Gesellschafter des Künstlerhaus in den Prozeß mit ein und fordert etwas mehr Street-Credibility. Wir dokumentieren den Offenen Brief. (mehr…)

Die Idee war gut, der Polizeiabschnitt 57 nur noch nicht bereit

Die gemeinsame Party vom Hausprojekt Liebig34, XBliebig und Infoladen ist nicht so verlaufen wie erhofft. Erst war ab 22 Uhr der Strom im ganzen Wohnblock weg und die Party fand mit selbstgemachter Musik auf der Straße statt. Die Cops setzten die Samstagnachtruhe im sonst so stillen Friedrichshain durch und kündigten vorsorglich an, irgendwann später mit Verstärkung wiederzukommen. Kaum war der Strom gegen 23.30 wieder an fuhren sie im Schritttempo vorbei. Halb zwei Uhr morgens dann die versuchte Stürmung der Erdgeschossräume in der Liebig34, die nur am beherzten Eingreifen der Gäste und der Türbarrikade scheiterte. Alles weitere in der gemeinsamen Erklärung „Warum das xb NICHT geräumt wurde“. Warum die Ordnungsmacht unbedingt die Party unterbinden wollte und welche Rechtsgrundlage dafür herangezogen wurde, bleibt ungewiss. Verletzte Partygäste, gesprengte linke Veranstaltungen, frecher Polizeiterror – Ein ganz normales Wochenende im Friedrichshainer Nordkiez.