Doku zur Gürtelstraße vom Vice Mag

Während die Berliner Flüchtlinge ein Dach in der Gürtelstraße besetzen und von der Politik wortwörtlich ausgehungert werden, feiert die CDU ein paar hundert Meter entfernt ganz christlich ein Fest mit Bratwürsten und Kinderspielen. Die Farce geht weiter.

Die visuelle Kommunikation der AfD durcheinanderbringen

Die Plakate der „Alternative für Deutschland“ sind nicht nur hohl – sie verschleiern auch das eigentliche Programm der Partei. Dies ist in Teilen rechtsliberal, sozialchauvinistisch, rassistisch, antifeministisch, homophob und rechtspopulistisch. Macht mit beim kreativen Adbusting!
Die besten Plakate werden gedruckt und kurz vor der Europa-Wahl der Weltöffentlichkeit präsentiert.

Das Urteil von designtagebuch.de ist eindeutig: Die Gestaltung der AfD-Plakate ist „konzept- und hilflos“. Wahrscheinlich weil die Partei selbst nur selten über verkürzte Thesen und populistische Forderungen hinausgeht.
Zu diffus sind die internen Widersprüche der Parteiführung zwischen nationalen Konservativen mit rechten Argumenationsmustern und kosmopolitischen Ökonomen, die den Sozialstaat zugunsten des Marktes wegrationalisieren wollen.
Gleichwohl erfreut sich die AfD großer Beliebtheit gerade in den Schichten der Bevölkerung, die von den sozialen Reformvorhaben der AfD negativ betroffen sein werden.
In der Hoffnung, dass alles nur ein großes Missverständnis ist, sollten die Wahlplakate der AfD gefälligst so gestaltet sein, dass die Wähler*innen auch wissen was sie da wählen. Wir rufen deshalb zu einem Plakatwettbewerb auf, der die eigentlichen Forderungen und Hintergründe dieser Lobby-Partei des Bürgertum, visuell darstellt.
Die besten Plakate werden kurz vor der Wahl öffentlichkeitswirksam vorgestellt.

>>> no-afd.tumblr.com

Infoladen Soliparty, 8.2.2014, Supamolly

Samstag, 08.02.2014
Supamolly (Jessnerstraße 41, Friedrichshain)

Soliparty für den Infoladen Daneben
Den Infoladen (Liebigstr. 34) gibt es seit 1991. Seit 2009 zahlen wir Miete. Sorgt dafür dass es uns weiterhin gibt. We need your money to spread information!

LiveBands:
Klangrainer [Folkrock-Ska, Offbeat Polka > www.klangrainer.de]
The LaZies [Punk Garage > soundcloud.com/lazies]

Djanes (infoladen residents)
rab/i/ossa [hiphop-grime]
Testrock & Schürze [Oldschool, Elektro-Clash],
DJ K.Atze [Pop,Trash,Querbeet]

Xaver hilft! NPD sagt Kundgebung heute Nachmittag ab

Wie gerade bekannt geworden ist, hat Sebastian Schmidtke (NPD) sein „Weihnachtssingen“ am Frankfurter Tor heute um 18 Uhr abgesagt. Grund sei der Sturm, der ihn und seines Gleichen wegfegen würde…

Serious? Rassisten jetzt auch in Friedrichshain..

Die NPD-nahe Initiative „Nein zum Camp am O-Platz“ plant für den 6.12. ab 18 Uhr eine Kundgebung am Frankfurter Tor (angemeldet nord-westliche Ecke) unter dem Motto „Kultur erhalten – Kein Verzicht auf Weihnachten zu gunsten von Muslimen“. Die Kundgebung richtet sich gegen die Politik des Bezirksamtes, aber vor allem gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringung in Berlin. Dies können und wollen wir nicht widerspruchslos hinnehmen. Berlin ist eine multikulturelle Stadt und es ist für uns unerträglich, wenn Menschen anderer Herkunft oder anderem kulturellem Hintergrund öffentlich diskriminiert werden. Wir rufen deshalb zu einer Gegenkundgebung mit dem Motto: „Alle sollen feiern! – Gegen Rassismus und Rechtspopulismus“ auf.

Mittlerweile rufen auch die NPD und „Die Rechte“ zu der Kundgebung auf.

Freitag, 18 Uhr, Frankfurter Tor… Alle hin da!

Hier der absurde Flyer

„Das ist Mord! Rassistische Flüchtlingsabwehr tötet!“ – Demo 10.10.13 Berlin

Deutsch/ English/ Francais


(mehr…)

Neu im Infoladen

Diese Woche neu im Infoladen Danben:

Antifaschistischen Infoblatt Nummer 100 mit dem Schwerpunkt „Homophobie in der extremen Rechten“ mit Laudationheftchen zur 100. Ausgabe

Phase 2 – Zeitschrift gegen die Realität Nummer 46 mit dem Titelthema „Genossin in die Promotion! – Zur Akademisierung der Kritik“

Der Streit – Zeitschrift der Kritische Jurist_innen/ AL Jura FU Herbst 2013 unter dem Titel „Der Rechte Rand“

Reader gegen „Neue Rechte“

Anlässlich des neurechten „Zwischentags“ am 5.10. im Berliner Logenhaus (Emser Str 12, U-Bhf. Hohenzollernplatz) haben wir einen Reader zur Einführung ins Thema erstellt. Diesen gab es schon auf der Veranstaltung der Antifa Friedrichshain in der K9 am Donnerstag und wird es auch morgen im Projektraum Neukölln zur Veranstaltung (18 Uhr) geben. Wer keine Zeit hat kann sich den Reader auch im Infoladen Daneben kostenlos abholen.

Der Fokus liegt unter anderem auch auf Gabriele Adinolfi, einem italienischen Rechtsterroristen, der dieses Jahr auf dem „Zwischentag“ auftritt.

Aus dem Inhalt des Readers
Zwischentag
1. Aufruf gegen den Zwischentag 2013
2. Anfrage BVV-Charlottenburg „Zwischentag im Logenhaus“? 19.09.2013
3. Antifa „Rechte Ideenmesse“ September 2013
4. Konkret:“Braune Messe“ 11/2012
5. „Ein Zwischentag“ rechtsaußen 29.11.2013

Hintergrund
6. „Neonazistischer Vormarsch“ AIB 79/2008
7. „Ärger mit der Querfront“ DRR 09/2012
8. „Die identitäre Bewegung“ Lotta, 07/2013
9. „Armin Mohlers Erben“ AIB 01/2007
9.“Ein Institut zur ideologischen Aufrüstung der CDU“ Duisburg 2001
10. „zu heiß im Kopf“ Jungle World Januar/2010
11. „Zentrale Punkte des rechtskonservatismus“ AIB 1/2013
12. „Deutschlands Neue rechte“ Volker Weiß

EDIT: Die Präsentation zur Veranstaltung in der K9 gibt es nun auch online als PDF.

Wurde auch Zeit: Thor Steinar schließt endgültig – Chronik

Seit letztem Wochenende ist der Thor Steinar Laden in der Friedrichshainer Petersburger Straße nun Geschichte. Ein Grund sich nochmal vor Augen zu führen was da alles passiert ist (Chronik von http://antifa-fh.de.vu)

28.02.2009: Eröffnung des Ladens Tromsø: Kundgebung vor dem Laden >
02.03.2009: Am Morgen wird ein Mann festgenommen, der einen Anti-Nazi-Aufkleber an einer Regenrinne neben dem Laden hinterlassen hat. Erste Kratzer am Schaufenster des Ladens werden am späten Nachmittag von der Polizei begutachtet. Die norwegische Presse spricht sich gegen den Thor Steinar Laden aus.
04.03.2009: Die Polizei ist stark im Kiez präsent. Auf Indymedia werden Tipps dazu verhandelt und für die Demo am Samstag geworben. Mittlerweile ist auch der Eigentümer des Hauses Petersburgerstr. 94 die SF-Immoblilienfonds Beteiligungsgesellschaft Nummer Drei KG in Köln (Garmischer Straße 4, 80339 München) bekannt, der prompt eine Stellungnahme abgegeben hat, den Laden so schnell es geht wieder loswerden zu wollen.
06.03.2009: Die Anwohner und Initiativen im Nachbarhaus Petersburgerstr. 92 rufen zum Protest auf. Am Frankfurter Tor wird mit einer großen Flyeraktion auf die Demo am nächsten Tag hingewiesen. Ein paar Punks wollen gegen 18 Uhr gemütlich vor dem Laden ihr Feierabendbier zischen und werden von Polizisten des Abschnitts 57/58 umstellt. Angeblich hätten sie randaliert, so die Anruferin aus dem Thor-Steinar-Laden. 6 Personen werden mit Handschellen abgeführt.
07.03.2009: Demo mit 1.500 Teilnehmenden gegen den Tromso. Die kurze Route vom S-Bhf. Warschauer geradeaus bis zum Laden wurde zügig abgelaufen. Schilder und Fahnen dominieten das Bild der Demonstration, die ein erstaunlich breites Spektrum angezogen hat. Der Laden wurde weiträumig mit Gittern geschützt und musste 2 Stunden vor regulärem Ladenschluss auf Anraten der Polizei schließen. Im Nachgang der Demonstration war ein bisschen Katz-und-Maus-Spiel mit der gelangweilten Polizei. Irgendwie muss der Einsatz auch legitimiert werden.
09.03.2009: In der Nacht zu Dienstag bekommt der Tromso einen roten Anstrich. (mehr…)

Neuer Reader zu Hellersdorf und der Unterbringung von Flüchtlingen in Berlin erschienen

[Reader] Fluechtlinge in Berlin: Heime, Lager, Unterbringung? Berichte, Analysen, Konzepte, Dokumente Fakten gegen Rassismus!

Inhaltsverzeichnis
Bericht: Abrissbirne fuer Hellersdorf
Erfahrungen: Rassistische Mobilmachung und Unterstuetzungsarbeit
Heitmeyer: Die politischen Repraesentanten muessen Stellung beziehen
Flugblatt: Du musst dich entscheiden
Analyse: Nur Mob, noch keine Elite
Hintergrund: Ueberbelegung der Berliner Fluechtlingsunterkuenfte
Info: Was darf die Heimleitung?
Reinickendorf: Panikmache stoppen
Wohnen statt Lager: Ueberblick & Strategien
Artikel: Selbstherbeigefuehrter Unterbringungsnotstand
Flugblatt: (Keine) Wohnungen fuer Gefluechtete in Berlin
Analyse: Politik mit und gegen die Lager
CDU hetzt gegen Heim in Kreuzberg
Gruenau hilft?
Redebeitrag: Notstandsprovokation
Klare Forderungen gegen Lager
Die CDU-Rudow und der Anschlag in Wassmannsdorf
Artikel: Fluechtlingsproteste im Visier
Forderungen: Sofortmassnahmen LAGeSo
Interview zur Wohnungssuche
Flyer: Demo gegen Lager (2010)
Uebersicht zu Alternativen der Lagerunterbringung
Flyer gegen Vorurteile (2012)
Lager: Definitionen und Probleme

PDF (4.1 MB) downloaden: https://archive.org/download/ReaderHellersdorfFluechtlingeUnterbringung/reader_lagerunterbringung_web.pdf
Das kopierte Exemplar schicken wir euch gern per Post zu. BEstellungen über unsere Mailadresse daneben(at)nadir.org



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